Wohnen an den Breewiesen
Marl-Hüls (Städtebaulicher Entwurf)
Auftraggeber
FAKT AG
Projekttyp
Wohnen

Übersicht
Der Entwurf sieht im Arrondierungsbereich mehrere bauliche Schwerpunkte vor, die bestehende Strukturen ergänzen und gleichzeitig die vorhandenen naturräumlichen Zusammenhänge bewahren. Neben einer zentralen „grünen Mitte“ und der Gliederung des Quartiers in drei Teilbereiche wird die städtebauliche Qualität insbesondere durch eine vielfältige Gestaltung öffentlicher Räume geprägt.
Die bauliche Struktur basiert auf einem Verbund aus Wohnhöfen, die als gemeinschaftlich nutzbare Bereiche konzipiert sind und den Austausch sowie das nachbarschaftliche Zusammenleben fördern. Innerhalb dieser Höfe werden unterschiedliche Wohnformen, Eigentumsmodelle und Finanzierungsarten miteinander kombiniert. Durch diese Mischung soll eine ausgewogene soziale Struktur geschaffen und einer räumlichen Trennung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen entgegengewirkt werden.
Zugangswege
Das Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer ist in ein vielfältiges System von Freiräumen eingebunden. Zentrale Bedeutung kommt dem Quartiersplatz an der Schnittstelle zur Parklandschaft zu. Die vorgeschlagene Bebauung besteht aus kompakten Gebäudetypen, die mit kleinem Oberflächen-/ Volumenverhältnis niedrige Baukosten und geringe Energieverbräuche erwarten lassen. Die Dachflächen bilden die Basis für eine Photovoltaiknutzung unter Einbeziehung einer extensiven Begrünung.

