Hülser Waldpark

Naturnahes Wohnen in der Stadt

Auftraggeber

FAKT AG

Projekttyp

Wohnen

Bei dem Projekt handelt es sich um einen städtebaulichen Entwurf für die Nachnutzung eines ehemaligen Stadions, das in eine naturnahe Umgebung mit kleinem Laubwaldbestand eingebettet ist. Auf der ehemaligen Stadionfläche wurde eine Wohnbebauung mit insgesamt rund 200 Wohneinheiten entwickelt.

Der Entwurf greift die vorhandene Topografie auf und nutzt den natürlichen Geländeverlauf zur Integration der Erschließung. Ein Großteil des Autoverkehrs wird in die bestehende Geländemulde verlagert, wodurch die oberirdischen Fahrwege naturnah gestaltet und die Wohnbereiche weitgehend vom motorisierten Verkehr freigehalten werden können. Dadurch entsteht ein qualitätsvolles, verkehrsberuhigtes Wohnumfeld mit einem hohen Bezug zur vorhandenen Landschaft.

Grundlage des Entwurfskonzepts bildet die intensive Gestaltung der Freiräume und die prägende Begrünung des gesamten Außenbereichs. Ein künstlich angelegter Wasserlauf durchzieht das Wohngebiet und übernimmt dabei eine doppelte Funktion: Einerseits unterstützt er die natürliche Entwässerung und Versickerung des Niederschlagswassers, andererseits trägt er wesentlich zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und zur Schaffung eines attraktiven Quartierscharakters bei.

Die im städtebaulichen Konzept vorgesehene Vielfalt findet ihre architektonische Umsetzung in unterschiedlichen Gebäudetypologien, die ein abwechslungsreiches und lebendiges Wohnumfeld schaffen. Im Mittelpunkt der Planung steht das einzige bestehende Gebäude des Areals – die „Alte Waldschule“.

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Eine Raumzeichnung mit Fineliner

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