Europäischen Friedenshaus
Umbau der ehemaligen Friedhofskapelle
zum “Europäischen Friedenshaus”
Auftraggeber
Heimatverein Marl e.V.
Projekttyp
Leben
Die in die Jahre gekommene und durch langjährigen Leerstand stark verfallene Friedhofskapelle an der Sickingmühler Straße war über Jahrzehnte dem Verfall ausgesetzt. Aufgrund des maroden Zustands beabsichtigte die Eigentümerin, die Stadt Marl, zunächst den Abriss des Gebäudes.
Auf Initiative des Heimatvereins wurde die Kapelle schließlich übertragen und einer neuen Nutzung zugeführt. Da das Gebäudeensemble ein stimmiges und für den Zeitgeist der späten 1920er-Jahre typisches Zeitzeugnis darstellt, wurde bewusst auf umfangreiche architektonische Eingriffe verzichtet. Ziel der Sanierung war es, die historische Substanz und den ursprünglichen Charakter des Bauwerks zu bewahren und gleichzeitig eine nachhaltige Nutzung zu ermöglichen.
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen konnte das ursprüngliche Erscheinungsbild des Gebäudes weitgehend wiederhergestellt und gleichzeitig die vorgesehene Nutzung erfolgreich integriert werden. Die Arbeiten wurden in enger Abstimmung mit ehrenamtlich engagierten Helfern sowie spezialisierten Fachfirmen durchgeführt.
Heute dient das Haus als kultureller Begegnungsort und wird für internationale Austauschprogramme, Kammerkonzerte, Ausstellungen sowie weitere kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt.

